Seit meinem sechzehnten Lebensjahr unterrichte ich Gitarre. Wie man in meinem Lebenslauf nachlesen kann, habe ich relativ schnell die Dinge, die ich selber erst neu gelernt hatte, an meine Schüler weitergegeben und habe gerade daher früh erfahren, dass Unterrichten immer "in beide Seiten" funktioniert. Soll heißen, dass fruchtbares Unterrichten nie nur ein einseitiges Dozieren, vielmehr ein kreativer Austausch mit dem Schüler ist.

1988 wurde ich, selber noch Schüler der sog. studienvorbereitenden Ausbildung, an der städtischen Musikschule in Duisburg angestellt und leitete später einige Jahre die Popularmusikabteilung.

1990 begann ich an der "Hoogeschool voor de Kunsten" in Arnheim im Studiengang "Instumentalpädagoge" E-Gitarre zu studieren. Das Studium dauerte (damals noch) fünf Jahre und ich schloss es im Sommer 1995 erfolgreich ab.

Zwischenzeitlich unterrichtete ich auch noch an der städtischen Musikschule in Kamp Lintfort. Später ebenfalls eine Zeitlang am Institut für Popularmusik in Duisburg. Irgendwann musste ich aber, aus Zeitmangel, meine Unterrichtstätigkeit begrenzen, die Leitung der Popularmusikabteilung abgeben und mich auf nur zwei Unterrichtstage  an der Musikschule Duisburg limitieren.

 

Unzählig vielen Schülern habe ich in den letzten dreißig Jahren das Gitarrenspiel beigebracht - die wichtigste Erkenntnis, die ich dabei gemacht habe, ist:

Nicht die Begabung zählt, nur die Begeisterung ist entscheidend !!!

 

Die Gitarre ist ja bekanntlich ein besonders vielseitiges Instrument und bietet durch die vielen Stilistiken, in denen sie benutzt wird, immer wieder neue Herausforderungen. Jeder Stil hat seine eigene Spielweise und seine Gesetzmäßigkeiten. So war und ist es für mich immer spannend und eine Herausforderung, mich immer weiter fortzubilden: "Der Weg ist das Ziel!"

 

Auch wenn Live Auftritte immer die meiste Zeit meines Leben einnehmen, ist das Unterrichten für mich eine gleichwertige innere Notwendigkeit. Ich gebe gerne mein Wissen weiter und Unterrichten ist und war für mich nie nur reines Geldverdienen. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob ich einen Anfänger oder fortgeschrittenen Schüler unterrichte. Hauptsache, die Begeisterung fürs Gitarrenspiel ist vorhanden!

 

Schon annähernd drei Jahrzehnte bereite ich ständig auch junge Gitarristen und Gitarristinnen auf eine Aufnahmeprüfung an der Hochschule vor. Wie viele Schüler es im Laufe der vielen Jahre tatsächlich waren, kann ich beim besten Willen nicht sagen, glaube aber, dass meine "Statistik" in Bezug auf bestandene Aufnahmeprüfungen sehr gut ist;-

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